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Die Bussaweibla sind freundliche Frauengestalten, die in den früheren Jahren auf den Bussen, den "heiligen Berg Oberschwabens", pilgerten, um bei der Bussenmutter Kindersegen zu erflehen. Als Mitbringsel gab es schon immer "Bussakendla", ein aus Zuckergebäck nachgebildetes Wickelkind.
Die Kleidung der Bussaweibla ist der Bussentracht angeglichen, die bis zur Jahrhundertwende in unserem Raum getragen wurde. Die Kleidung besteht aus einem langen nach unten weit fallenden Kleid aus buntem Stoff, einem Halbschurz, der Holzmaske mit Kopftuch und einem Henkelkorb. Die Bussaweiblesmaske darf nur von Frauen getragen werden. Das Bussaweibla verteilt beim Umzug aus seinem Henkelkorb selbstgebackene "Bussakendla".
Während des Umzuges hüpfen die Bussaweibla zu den Klängen des eigens für sie von Hr. Paul Huber komponierten Narrenmarsches.
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